Machtbegriff bei Foucault

(af) Michel Foucault betont, dass Macht nicht etwas ist, „das jemand besitzt, sondern vielmehr etwas, was sich entfaltet“. Er versteht Macht also nicht als Eigentum, „sondern als Strategie“ (Literatur Foucault, Überwachen, 38).

Foucaults Machtbegriff ist nicht der der Regierungsmacht und ihres Apparats, sondern „die Vielfältigkeit von Kraftverhältnissen, die ein Gebiet bevölkern und organisieren; das Spiel das in unaufhörlichen Kämpfen und Auseinandersetzungen diese Kräfteverhältnisse verwandelt, verstärkt, verkehrt“ (Literatur Foucault, Wissen, 113-114). Diese Kraftverhältnisse erzeugen durch ihre Ungleichheit ständig Machtzustände, die allerdings lokal und instabil sind, während Macht durch diesen Begriff allgegenwärtig ist. Die Staatsmacht und ihre Gesetzgebung sind demnach nur eine abgeleitete institutionelle Kristallisation dieser allgegenwärtigen Macht.

(af) Michel Foucault betont, dass Macht nicht etwas ist, „das jemand besitzt, sondern vielmehr etwas, was sich entfaltet“. Er versteht Macht also nicht als Eigentum, „sondern als Strategie“ (Foucault, Überwachen, 38). 
Foucaults Machtbegriff ist nicht der der Regierungsmacht und ihres Apparats, sondern „die Vielfältigkeit von Kraftverhältnissen, die ein Gebiet bevölkern und organisieren; das Spiel das in unaufhörlichen Kämpfen und Auseinandersetzungen diese Kräfteverhältnisse verwandelt, verstärkt, verkehrt“ (Foucault, Wissen, 113-114). Diese Kraftverhältnisse erzeugen durch ihre Ungleichheit ständig Machtzustände, die allerdings lokal und instabil sind, während Macht durch diesen Begriff allgegenwärtig ist. Die Staatsmacht und ihre Gesetzgebung sind demnach nur eine abgeleitete institutionelle Kristallisation dieser allgegenwärtigen Macht.